Matthew (Blaise) Nwozaku ist ein visionärer Kulturschaffender und Aktivist und setzt sich für Dekolonialisierung, Geschlechtergerechtigkeit und Jugendbeteiligung in Afrika ein. Matthews interdisziplinäre Arbeit verbindet Kunst, Interessensvertretung und Gemeinschaftsbildung und prägt radikal neue Narrative rund um queere Erfahrungen in Nigeria und darüber hinaus. Als Geschäftsführer von Obodo, einer von Jugendlichen geführten gemeinnützigen Organisation, die sich für die Normalisierung queerer Realitäten einsetzt, hat Matthew wegweisende Initiativen ins Leben gerufen, die Kunst, Kultur und sozialen Wandel miteinander verbinden. Matthews Führungsrolle war entscheidend für Kampagnen wie #QueerLivesMatter, #EndHomophobiaInNigeria und #EndSARS, bei denen strategische digitale Mobilisierung eingesetzt wurde, um systemische Ungerechtigkeiten in den Vordergrund zu rücken und den Stimmen junger queerer Nigerianer*innen mehr Gehör zu verschaffen.
Matthews Fellowship hinterfragt die bleibenden Spuren des Kolonialismus auf Sexualität und Identität in Afrika und beschäftigt sich mit Themen wie Widerstand, Sichtbarkeit, Intersektionalität und wirtschaftlicher Aufschwung. Matthews Engagement und Vordenkerrolle sind mit dem dem MTV EMAs 2022 Generation Change Award, dem SOGIESC Activist of the Year Award (2021) und einer Nominierung für die Future Awards Africa (2020 weltweit anerkannt. Matthews Einfluss erstreckt sich auch auf den kulturellen Diskurs, mit Beiträgen in der Vogue, Bloomberg, TIME und der Aufnahme in die Liste der 101 Black Gay and Queer Men Who Made Global Impact (2020) von NATIVESON. Als gefragter Redner und Diskussionsteilnehmer hat Matthews Stimme auf globalen Plattformen wie AfricaNXT, Women Deliver 2023 und der ILGA Konferenz für Resonanz gesorgt und damit wichtige Debatten über die Zukunft queerer Menschen in Afrika geprägt. Matthews Arbeit verkörpert die transformative Kraft des Engagements und entwirft eine neue Vision einer Welt, in der junge Menschen, insbesondere diejenigen am Rande der Gesellschaft, in Würde, Freude und Selbstbestimmung leben können, um mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.