Alisha Gamisch
Photo: Sarah Berger

Alisha Gamisch, sie/ihr, studierte Germanistik und Anglistik in München und London. Sie lebt als freischaffende Autorin und Kuratorin in Berlin. Ihr erster Gedichtband Lustdorf erschien 2020 im Verlagshaus Berlin und wurde vom Haus für Poesie als eines der besten Lyrikdebüts des Jahres 2020ausgewählt und für den Ulla-Hahn-Preis nominiert. Für ihr Romanprojekt Parasiti erhielt sie 2021 das Forschungsstipendium und 2022 das Arbeitsstipendium des Berliner Senats, im selben Jahr den Nora-Pfeffer-Preis für Lyrik. 2023 war sie Stipendiatin des LCB Berlin Writers‘ Workshop. Sie ist Mitbegründerin der intersektionalen feministischen Organisation Wepsert e.V. und organisiert kulturelle Veranstaltungen. Derzeit kuratiert und moderiert sie die Lesungs- und Diskussionsreihe PostOst-Café.

„Die vier Monate in Schöppingen haben mir viel Zeit und Ruhe gegeben, an meinen Texten zu arbeiten. Ich konnte einen Arbeitsrhytmus entwickeln und ihn wieder etwas aufweichen, dann mit wenig Ablenkung und intuitiver als sonst an meinen Projekten arbeiten. Die Kombination aus interessanten sozialen und künstlerischen Kontakten mit den anderen Fellows und intensiven Arbeitszeiten hat mich als Autorin weitergebracht und meinen Projekten sehr gut getan.“

Stipendiat:innen