Großes, altes Gebäude mit mehreren Fenstern, umgeben von Bäumen und Rasenfläche.
Grüne Wiese zwischen zwei Reihen von Backsteinhäusern mit Bäumen und Schatten.
Altes Gebäude mit mehreren Fenstern, umgeben von großen Bäumen und Rasenfläche.
Großes, altes Gebäude mit mehreren Fenstern, umgeben von Bäumen und Rasenfläche.

Seit 1989 ist das Künstler*dorf Schöppingen eine international agierende kulturelle Produktions- und Residenzstätte für Künstlerinnen und Künstler. Der stipendiengeförderte Aufenthalt von zwei bis sechs Monaten ermöglicht die Umsetzung von Projekten in den Bereichen Literatur, Visuelle Kunst und Komposition.

FSJ-Kultur 2026/2027 im Künstler*dorf

1. September 2026 — 31. August 2027

Du hast Lust auf Kunst, Kultur und internationalen Austausch? Dann ist ein FSJ im Künstler*dorf genau das Richtige für dich!

Setting the Scene / Essays of Togetherness

1. Februar — 31. Dezember 2026

Kreativität braucht Sicherheit, nährt sich aus Wohlbefinden und lebt vom Austausch.
Das Künstler*dorf mit seinem Residenzprogramm stellt Künstler*innen Zeit, Raum und Ressourcen zur Verfügung, um sich herausgelöst aus ihrer Alltagsumgebung auf künstlerische Projekte oder Fragestellungen konzentrieren zu können.
Was braucht es, neben der Bereitstellung von Ateliers und Stipendien, um produktive und unterstützende Rahmenbedingungen für alle zu schaffen?

installation: Stefanie Manhillen, photo: Seweryn Zelazny
installation: Gili Avissar, photo: Meike Reiners

Stipendiat*innen 2026

 

Visuelle Kunst

Thamineh Bahramalian, Silvia Binda Heiserova, Neo Diseko, Marah Ghanaiem, Simon Goritschnig, Devadeep Gupta, Harry Hachmeister, Renée Kool*, Ande Magoso, Chumani Mantanga, Oliver Musovik, Bomi Yook

 

Komposition

Augustín Castellón Molina, Hunjoo Jung, Trinity Hlynn Prater

Stipendiat*innen 2026

 

Literatur

Dominique Haensell, Tim Holland, Gönül Kigilcim, Miedya Mahmod, Shaka McGlotten, Tara Meister, Hugo Tepest, Meneşke Toprak, Fien Veldman, Zelal Yesilyurt

Kurzdarstellung

 

Die Stiftung Künstler*dorf Schöppingen befindet sich in zwei denkmalgeschützten Gutshöfen aus dem frühen 19. Jahrhunderts, gelegen im ländlichen Raum im Münsterland, nahe der niederländischen Grenze. Das Künstler*dorf vergibt jedes Jahr rund 40 Stipendien in den Bereichen Visuelle Kunst, Literatur und Komposition. Seit seiner Gründung im Jahr 1989 wurden insgesamt rund 900 Künstlerinnen und Künstler für einen Residenzaufenthalt eingeladen. Die Stipendien sind mit einem jeweils zwei- bis sechsmonatigen Aufenthalt im Künstler*dorf verbunden. Das Programm ist offen für internationale Bewerbungen und ohne Altersbeschränkung. Die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgt durch Fachjurys, die turnusmäßig neu besetzt werden.

 

Das vom Künstler*dorf gestaltete Programm bietet die Möglichkeit, regelmäßig Einblicke in künstlerische Prozesse zu erhalten und in einen persönlichen Austausch mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten zu kommen. Neben den fortlaufenden Veranstaltungen, wie monatlichen Abendessen und Brunches, organisiert das Künstlerdorf jährlich das Programm CAP (Curating for Advanced Practices), mit dem Ziel, Produktionsbedingungen und Umsetzungsfragen für künstlerische Praktiken zu diskutieren und neue Strategien und Strukturen in den Künsten zu entwickeln.

 

Zum Ende eines jeden Jahres erscheint eine Publikation, die Dokumentationen der Aufenthaltsstipendien, des fortlaufenden Programms sowie des CAP Programms umfasst. Jahreseditionen dienen der Unterstützung der Arbeit des Künstler*dorfes.

 

Um den Austausch der Stipendiatinnen und Stipendiaten auch über die Residenzaufenthalte hinaus nachhaltig zu fördern, besteht im Rahmen des Alumni-Programms grundsätzlich die Möglichkeit, das Künstler*dorf als Gast zu besuchen oder in späteren Projekten mitzuwirken. Diese Option erfolgt nach Absprache beziehungsweise auf Einladung.

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