Atalya Laufer wurde 1979 geboren und wuchs im Kibbuz Hazorea in Israel auf. Heute lebt sie in Berlin. Sie hat einen BA First Hons. in Bildender Kunst von der Central Saint Martins, University of Arts in London, Großbritannien (2005) und einen MA in Art in Context von der UdK, Universität der Künste in Berlin, Deutschland (2012). Atalya hat an einem Austauschprogramm am Pratt Institute in New York City teilgenommen und ein einjähriges Stipendium für Zeichnen an der Royal Drawing School in London absolviert. Sie hat Kunstresidenzen an der RU NYC, PELEH Berkeley in den USA, Dumfries House in Schottland und Asylum Arts in Warschau absolviert und erhält seit 2020 das MAX Studio Stipendium der Stiftung Brandenburger Tor.
„Während meines Aufenthalts in Schöppingen habe ich an einem kollaborativen Buchprojekt mit der Soziologin Ruth Ziefert gearbeitet, das sich mit Selbstbild und Selbstrepräsentation beschäftigt. Im Mittelpunkt stehen Porträts von Frauen und nicht binären Personen sowie die Frage, wie Identität heute gezeigt, gesehen und verhandelt wird. Parallel bereitete ich meine Ausstellung im Max Liebermann Haus in Berlin vor, arbeitete an einem kommenden Projekt am NS-Dokumentationszentrum in München und entwickelte eine Publikation zu meiner Arbeit Exodus. Der Rückzug in Schöppingen bot mir die Möglichkeit, diese verschiedenen Stränge meiner Praxis zu bündeln und weiterzuführen.“