Brian Montshiwa
Photo: Alexander Smith

Brian Montshiwa ist ein in Johannesburg lebender bildender Künstler*, dessen schüchterne, zurückhaltende und oft ängstliche Art eine ruhige, aber dennoch sehr bewusste Arbeitsweise prägt. Oft zögerlich in ihren Reaktionen, bewegen sie sich vorsichtig durch die Welt – eine Herangehensweise, die sich in ihren Werken widerspiegelt. Ihre Arbeit, die in Selbstschreiben, indigener Praxis und Identitätspoetik verwurzelt ist, umfasst Zeichnungen, Installationen, Performances, Druckgrafiken und textbasierte Malerei. Durch Fundstücke, Gesten und repetitive Arbeit schafft Montshiwa vielschichtige Werke, die dominante Narrative hinterfragen und die Betrachtende dazu anregen, „anders zu denken”.
Außerhalb ihres Ateliers erfüllt sie eine tiefe Liebe zur Musik – insbesondere zum Musiktheater. In letzter Zeit sind sie ganz von Wicked begeistert und warten gespannt auf Teil 2.

„Der Start verlief nicht ganz reibungslos, denn in meiner ersten Nacht litt ich unter Schlaflähmung, was definitiv für eine seltsame Stimmung sorgte. Mit der Zeit wurde es jedoch besser. Ich wollte schon immer lernen, wie man aus organischen Materialien Papier herstellt, und habe die letzten Tage meines Aufenthalts damit verbracht, diese Fertigkeit zu erlernen und an diesem Projekt zu arbeiten.
Bevor ich nach Schöppingen kam, hatte ich kein Interesse am Radfahren, aber hier ist Radfahren ein zentraler Bestandteil des Lebens. Ohne diese Fähigkeit fühlt man sich schnell etwas eingeschränkt. Ich bin froh, dass ich mir die Zeit genommen habe, es zu lernen, denn es wurde zu einem sehr angenehmen Teil meiner Erfahrung. Mit dem Fahrrad durch die Gegend zu fahren, insbesondere zum und um den Schöppinger Berg herum, vor allem zusammen mit den anderen Stipendiat*innen. Es war eine großartige Möglichkeit, die Region zu erkunden und mit allen ins Gespräch zu kommen.“

Stipendiat:innen