Jan Brandt, geboren 1974 in Leer (Ostfriesland), studierte Geschichte und Literaturwissenschaft in Köln, London und Berlin. Sein erster Roman „Gegen die Welt“ stand 2011 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und wurde mit dem Nicolas-Born-Debütpreis ausgezeichnet. Seitdem veröffentlichte er einige Memoiren, zuletzt die Doppelwohnbiografie „Ein Haus auf dem Land/Eine Wohnung in der Stadt“ (2019), alle Titel beim DuMont-Buchverlag.
„Schöppingen hätte für LandLines, das Projekt, an dem ich auf Einladung des Center for Literature und dem Künstler*dorf Schöppingen beteiligt war, nicht geeigneter sein können. Zeigt sich an diesem Ort doch der Kontrast zwischen Stadt und Land auf fast exemplarische Weise, gerade wenn Künstler und Künstlerinnen, die normalerweise in Städten leben und arbeiten, einige Zeit im Künstler*dorf verbringen. Schnell erwies sich, dass wir uns alle, wenn auch auf unterschiedliche Weise für Karneval interessieren, für Verkleidungen, Maskierungen, Umzüge und Paraden. In unseren Arbeiten geht es um Fragen der Identität, der Herkunft, der Traditionen. Wir hatten dabei das Glück, vor Ort mit dem NSKKV auf einen sehr aktiven Karnevalsverein zu stoßen, und hoffen, mit diesem bei unserem Fest im Sommer kooperieren zu können.“