

Simoné Goldschmidt-Lechner schreibt, übersetzt (u.a. als Co-Übersetzerin Angela Davis — An Autobiography und als Übersetzerin Rafia Zakaria — Against White Feminism) und arbeitet als interdisziplinäre Künstlerin und Autorin. Ihr erster Roman, Messer, Zungen, erschien 2022 bei Matthes & Seitz. Für die in 2024 erschienene zweisprachige Novelle Ich kann dich noch sehen (an diesen Tagen) erhielt sie den Hamburger Literaturpreis für das Buch des Jahres 2024. Simoné nutzt Wortkunst als gesellschaftliche Intervention und zeigt in unterschiedlichen Genres marginalisierte Perspektiven auf. So auch in ihrem kürzlich erschienen Sachbuch Nerd Girl Magic, einem Buch über Fandom aus marginalisierter Perspektive. Sie zieht Zusammenarbeit dem Wettbewerb vor.
„In meiner Zeit in Schöppingen arbeitete ich an einem Projekt zum Thema Sicherheitsempfinden in der Gesellschaft in Zeiten zunehmenden Rechtsrucks gearbeitet. Das interdisziplinär angelegte Projekt, bestehend aus einem mehrsprachigen Gedichtband und einer engen Kollaboration mit anderen Kunstformen, erlaubte eine diskursive Auseinandersetzung mit der Thematik. Noch ist das Projekt nicht abgeschlossen, ich freue mich jedoch auf weitere Kollaborationen mit dem Künstler*dorf und über die vielen neuen Ansätze, die sich aus den Interaktionen mit anderen Künstler*innen ergeben haben.“