Kreativität braucht Sicherheit, nährt sich aus Wohlbefinden und lebt vom Austausch.
Das Künstler*dorf mit seinem Residenzprogramm stellt Künstler*innen Zeit, Raum und Ressourcen zur Verfügung, um sich herausgelöst aus ihrer Alltagsumgebung auf künstlerische Projekte oder Fragestellungen konzentrieren zu können.
Was braucht es, neben der Bereitstellung von Ateliers und Stipendien, um produktive und unterstützende Rahmenbedingungen für alle zu schaffen?
Gerade in der Vielfalt der künstlerischen Praktiken, individueller Voraussetzungen sowie kultureller Kontexte entfaltet sich das Potential dieses interdisziplinären und internationalen Residenzortes. Wie passen eine individuelle Begleitung, die es Künstler*innen mit unterschiedlichen Bedarfen ermöglicht, das Residenzstipendium überhaupt wahrnehmen und auch effektiv nutzen zu können, zusammen mit einem selbstbestimmten und gemeinschaftsorientierten Austausch?
Diesen Fragen ist unsere diesjährige Summer School, die vom 13. bis 19. Juli 2026 stattfindet, mit dem titelgebenden Auftrag „Setting the Scene” gewidmet.
Die Reihe der „Offenen Ateliers“ wird in diesem Jahr durch die Dringlichkeit bestimmt, Räume zum Innehalten, der Fürsorge und zur nachhaltigen Reflexion zu stärken. Das Programm gliedert sich in drei miteinander verbundene Phasen. Unter dem Leitmotiv „Essays on Togetherness“ steht das kollegiale und solidarische Miteinander im Fokus, die Kraft des voneinander Lernens, und der Wunsch, unter Anerkennung aller Unterschiede, gemeinsame Zukunftsszenarien zu entwerfen.
Mit freundlicher Unterstützung von: