Kaleb Erdmannwurde 1991 in Witten an der Ruhr geboren und ist in Bayreuth, Erfurt und München aufgewachsen. Heute ist er freier Autor, Dramatiker und Bühnenpoet. Er absolvierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig den Studiengang Literarisches Schreiben. Zuvor studierte er in München Politikwissenschaften und anschließend in Frankfurt am Main den Masterstudiengang Politische Theorie. Seit seiner frühen Jugend tritt Kaleb Erdmann als Bühnenliterat und Spoken-Word-Poet in Erscheinung. Im Jahr 2020 wurde er mit seinem Theaterstück „Unten“ für den Retzhofer Dramapreis nominiert. Im darauffolgenden Jahr war er Finalist des open mike– Wettbewerb für junge Literatur. Seit 2020 ist er außerdem Autor für verschiedene Fernseh- und Unterhaltungsformate. Im selben Jahr erhielt er für sein Romanprojekt „wir sind pioniere“ das360°-Stipendium der Stadt Düsseldorf. „wir sind pioniere“ erschien im Frühjahr 2024 im Ullstein-Verlagund wurde im März desselben Jahres mit dem Debütpreis der lit.Cologne ausgezeichnet. Sein erstes abendfüllendes Stück „Always Carrey On“ feierte im Februar 2025 Premiere am Berliner Ensemble. Für die Arbeit an seinem zweiten Roman „Die Ausweichschule“ erhielt er das Arbeitsstipendium der Landeshauptstadt Düsseldorf, sowie das Aufenthaltsstipendium des Künstler*dorfes Schöppingen. „Die Ausweichschule“ erschien im Juli 2025 und stand im gleichen Jahr auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises.
„In Schöppingen habe ich an verschiedenen literarischen Projekten gearbeitet, hauptsächlich an meinem dritten Roman mit dem Arbeitstitel „Flummi“. Der Text erzählt eine kurze Chronik des beginnenden 21. Jahrhunderts, anhand einer BlablaCar-Fahrt, die zwei gegensätzliche Menschen zusammenführt. Im ersten Stipendiums-Monat kamen die finalen Lektoratsarbeiten an meinem zweiten Roman „Die Ausweichschule“ hinzu. Ich schrieb außerdem eine frühe Version eines Theaterstücks mit dem Titel „Dürre“, das geographische und menschliche Trockenheit zum Thema hat. Schließlich schrieb ich zwei Kurzgeschichten. Zunächst „Das Gedicht“, die in der Literaturzeitschrift Akzente erscheinen wird, sowie „Der Beulenmann“ für eine noch unbenannte Publikation des Literaturbüros NRW über Denkmäler im Düsseldorfer Stadtgebiet.“