Lena Schätte

Lena Schätte, Schriftstellerin und Literaturförderin, geboren 1993, debütierte 2014 bei Marlon Verlag. Sie arbeitete als psychiatrische Krankenschwester im Ruhrgebiet, bis sie 2020 ihr Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig begann. 2025 erschien ihr Buch „Das Schwarz an den Händen meines Vaters” im S.Fischer Verlag. Es ist ein Roman über Alkoholismus im Familiensystem und das Aufwachsen in der Arbeiterklasse. Er wurde mit dem Wg.G.Sebald-Literaturpreis ausgezeichnet und stand 2025 auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Sie war Stipendiatin des Klagenfurter Literaturkurses, des Berliner Senats und der Roger-Willemsen-Stiftung.

„Ich hatte Lust auf einen Tapetenwechsel und einen neuen Ort, an dem ich in Ruhe an meinem aktuellen Roman arbeiten konnte. Außerdem war ich neugierig auf den interdisziplinären Austausch mit anderen Künstlern, ihren Projekten und Perspektiven und darauf, Seite an Seite mit ihnen zu arbeiten.“

Stipendiat:innen